Klicken und lesen

Klicken und lesen

“Wie finden Sie das? Ist das verrückt? Sind die Mystiker und Weisen Verrückte? Weil sie immer nur Varianten derselben Geschichte erzählen, nicht wahr? Der Geschichte, daß man eines Morgens aufwacht und entdeckt, daß man eins ist mit dem Allganzen, und zwar in einer zeitlosen, ewigen und unendlichen Weise?

Ja, vielleicht sind sie verrückt, diese göttlichen Narren. Vielleicht sind sie raunende Idioten im Angesicht des Abgrunds. Vielleicht brauchen sie einen netten, verständnisvollen Therapeuten. Ja, das würde ihnen bestimmt guttun.

Aber dann, frage ich mich. Vielleicht verläuft die Evolution ja wirklich von der Materie über den Körper, den Geist und die Seele zum GEIST auf jeweils einander transzendierenden und einschließenden Stufen, die jeweils mehr Tiefe, ein größeres Bewußtsein und eine größere Umfassendheit mit sich bringen. Und vielleicht, es könnte doch sein, rührt in den höchsten Regionen der Evolution das Bewußtsein eines Menschen tatsächlich an das Unendliche, in einem vollkommenen Umschließen des ganzen Kósmos, in einem kosmischen Bewußtsein, das das Erwachen des GEISTES zu seiner eigenen wahren Natur ist.

Dies ist zumindest plausibel. Und sagen Sie mir: Ist dieses Lied, das Mystiker und Weise in der ganzen Welt singen, verrückter als das Lied des wissenschaftlichen Materialismus, demzufolge der ganze Weltengang frei nach Shakespeares Hamlet eine Geschichte ist, »die ein Wahnsinniger erzählt, voller Schall und Rauch, die nicht das geringste bedeutet«? Hören Sie doch einmal genau hin: Welches dieser beiden Lieder klingt denn nun wirklich total verrückt?

Ich will Ihnen sagen, was ich glaube. Für mich sind die Weisen die wachsende Spitze des geheimen Impulses der Evolution. Für mich sind sie die Speerspitze des Drangs zur Selbsttranszendenz, die immer über dasjenige hinausgeht, was vorher war. Ich glaube, daß sie nichts anderes als den Drang des Kósmos zu mehr Tiefe und einer Erweiterung des Bewußtseins verkörpern. Ich glaube, daß sie auf einem Lichtsstrahl sitzen, der der Begegnung mit Gott entgegeneilt.

Ich glaube, daß sie auf dieselbe Tiefe in Ihnen, in mir und in uns allen verweisen. Ich glaube, daß sie in Verbindung mit dem Weltall stehen, daß der Kósmos durch ihre Stimme singt, der GEIST aus ihren Augen leuchtet. Ich glaube, daß sie uns das Antlitz des Morgen enthüllen, daß sie uns die Augen für das Innerste unseres eigenen Schicksals öffnen, das sich schon jetzt in der Zeitlosigkeit des gegenwärtigen Augenblicks vollzieht, und in dieser aufregenden Erkenntnis wird die Stimme des Weisen zu deiner Stimme, das Auge des Weisen zu deinem Auge; du redest mit Engelszungen und bist vom Feuer der Erkenntnis entzündet, die niemals anfängt und niemals aufhört. Du erkennst dein eigenes wahres Antlitz im Spiegel des Kósmos selbst: Deine Identität ist wahrhaftig das Weltall, und du bist nicht mehr Teil dieses Stroms, du bist dieser Strom in einem Weltall, das sich nicht um dich, sondern in dir entfaltet. Die Sterne leuchten nicht mehr irgendwo dort draußen, sondern hier im Inneren. Supernovae flammen in deinem Herzen auf, und die Sonne scheint in deinem Gewahrsein. Weil du alles transzendierst, schließt du alles in dir ein. Es gibt hier kein endgültiges Ganzes mehr, nur einen endlosen Prozeß, und du bist die Öffnung, die Lichtung oder die reine Leerheit, in der sich der ganze Prozeß entfaltet – endlos, wunderbar, unaufhörlich, leicht.

Das ganze Spiel ist ausgelöscht, dieser Alptraum der Evolution, und du bist genau da, wo du vor Beginn dieser ganzen Show warst. Im Schock der plötzlichen Erkenntnis des ganz Offensichtlichen siehst du dein eigenes ursprüngliches Antlitz, das Antlitz, das du vor dem Urknall hattest, das Antlitz der äußersten Leerheit, die als die ganze Schöpfung lächelt und als der ganze Kósmos singt – und all dies ist in diesem Urerkennen ausgelöscht, und es bleibt nichts zurück als das Lächeln und die Spiegelung des Mondes auf einem stillen Teich, tief in einer kristallklaren Nacht.”

Ken Wilber, Eine kurze Geschichte des Kosmos, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1997/2011, S. 68 f.

***

Bei aller Kritik, die man vielleicht in einzelnen Punkten an Ken Wilbers Denken und Werk vorbringen mag, scheint mir seine Integrale Theorie die plausibelste und brauchbarste philosophische “Theorie von Allem” der heutigen Zeit zu sein. Jedem, der “an allem” interessiert ist, an Naturwissenschaft wie an Geisteswissenschaft, an Kunst, Philosophie, Religion und Philosophie, an der Entwicklung und Evolution seiner eigenen Person, seines eigenen Lebens, der Welt und seiner Bewohner, und schließlich an der Suche nach dem Einigenden all dessen, empfehle ich ohne Einschränkung, sein wichtigstes Werk »Eros, Kósmos, Logos« zu lesen, und alternativ – oder am besten zusätzlich – die leicht verständliche Zusammenfassung »Eine kurze Geschichte des Kosmos«.

“Geist in der zweiten Person ist das große Du …, der leuchtende, lebendige, ewig gebende Gott, dem ich mich in Liebe, Andacht, Opfer und Erlösung hingeben muss. Im Angesicht von GEIST in der zweiten Person, im Angesicht Gottes, der reine Liebe ist, kann ich nur eines tun: Um Gott in diesem Augenblick zu finden, muss ich lieben, bis es schmerzt; lieben bis in alle Ewigkeit; lieben, bis es mich nirgendwo mehr gibt; nur dieses leuchtende, lebendige Du, das allem Glanz verleiht, das Quelle alles Guten ist, allen Wissens, aller Gnade, und mir meine eigene Manifestation, die anderen unweigerlich Leid zufügt, zutiefst verzeiht; die dieser liebende Gott der Du-heit dieses Augenblicks jedoch erlösen kann und auch erlöst, verzeiht, heilt und ganz macht; aber nur, wenn ich mich im innersten Kern meines Wesens hingeben kann, durch Liebe, Anbetung, Anteilnahme und Bewusstheit mein kleines Ich aufgeben kann.”

Ken Wilber, Integrale Spiritualität, Kösel Verlag, München 2007, S.219; zitiert nach Richard Rohr, Pure Präsenz, Claudius Verlag, München 2012, S. 184

“Wenn Sie nun vom Selbst sprechen, ist damit das gemeint, was mit dem ,Grund’ verbunden ist?”

“Überlegen Sie sich mal, was Sie da zum Ausdruck bringen! Welche Art von Antwort erwarten Sie auf diese Frage? Die Antwort, die ich Ihnen geben könnte, wäre ja nur eine, die praktisch in der Sprache ausgedrückt wäre, die gar nicht dazu fähig ist, das zu tun. Das wäre das Gleiche, wie wenn Sie mich zum Beispiel als Farbenblinden fragen, wie sehen Sie das Rot? Da sehen Sie die Unmöglichkeit der Frage. Sie macht in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn. Weil nämlich in diesem Fall die Voraussetzung der Farbe gar nicht gegeben ist. Das heißt, ich versuche eine Auskunft in einer Sprache, die dem nicht angemessen ist, was gefragt ist. Wenn die Wirklichkeit etwas ist, das keine spezielle Form hat, sondern die Form selbst ist, wie soll ich dann antworten ,es ist’? Man muss die Sache einfach umdrehen, muss sie schlicht und einfach umdrehen, und dann wird es ja ganz einfach. Man muss umgekehrt fragen: Wie kann es sein, dass das, was überhaupt keinen Namen hat, sich uns erfahrbar macht, so als ob es verschiedene Namen trüge? Dass es in einer Form auftritt – auch ich als Individuum für eine gewisse Zeit lang -, so dass ich sagen kann: ich lebe.”

“Ich wiederhole noch einmal die Frage, wie Sie sie für sinnvoll halten: Wie kann es sein, dass das, was keinen Namen hat, sich uns in einer Art und Weise zeigt, dass wir doch darüber reden?”

“Genau das ist es.”

“Wie es sein kann? Aber ich kann doch nicht stellvertretend von dem ausgehen, das keinen Namen hat, und fragen, wie es dies oder jenes macht. Ich kann nur sagen: ich habe Erlebnisse, die sich mir so darstellen, dass ich gleichzeitig dabei erlebe, du hast dafür gar keinen Namen, du hast aber dennoch das Erlebnis. So ist das Erlebnis zunächst.”

“Nur so ist es. Aber das heißt, Sie werden nie hinter das kommen, was keinen Namen hat. Sie können nur in gewisser Weise beschreiben, wie es in bestimmten Situationen dazu kommen kann, dass man Formen davon wahrnehmen kann, die sich dann in der in einem bestimmten System gängigen Sprache ausdrücken lassen.”

 
Hans-Peter Dürr, Marianne Oesterreicher: Wir erleben mehr als wir begreifen – Quantenphysik und Lebensfragen, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2007/2013, S. 104f.

Liebe will ich, nicht Schlachtopfer,
Gotteserkenntnis statt Brandopfer.

Hosea 6,6

 

Nicht mehr Gott bringen wir Opfer dar,
sondern dem Konsum und dem Fortschritt.

Wir können uns nicht herausreden:
Sie sind unsere Zweit-Götter.

Luxus ist uns näher als Liebe,
wissenschaftliche Erkenntnis ist uns wichtiger als Gotteserkenntnis.

Wir können uns nicht herausreden.

Unser Konsum- und Kaufverhalten sowie unser politisches Verhalten als Bürger und Wähler (in diesem Land regiert eine gewählte Partei mit der Bezeichnung “Christlich” im Namen!) gehört zu unserem religiösen und spirituellen Leben dazu wie ein Gebet oder eine Meditation. Dieses Verhalten spricht eine klare Sprache und hält die grausame Opfermaschinerie in Gang.

Wir können uns nicht herausreden.

Wir opfern unseren Zweitgöttern was das Zeug hält.

 

Tierversuche

Bildquelle: Ärzte gegen Tierversuche e.V.

 

Ich sehe an den Blog-Statistiken, dass solche Beiträge (das ist ja nicht der erste dieser Art hier) nur wenig und nicht gerne aufgerufen werden. Das ist verständlich bei jenen, die immer wieder hingesehen, ihr Herz geöffnet und dann ihr Leben entsprechend verändert haben. Solche Bilder schmerzen solche Menschen besonders. Doch was ist mit den anderen? Erkläre es mir.

 

Gott, wer darf in dein Heiligtum kommen, wer im Höchsten verweilen?
Wer untadelig lebt und tut, was recht ist, und Wahrheit redet von Herzen.
Wer niemanden verleumdet, keinem ein Unrecht zufügt und nicht schlecht von anderen spricht.
Wer verwirft, was Gott verworfen hat, aber ehrt, was Gnade vor ihm findet;
wer sein Wort hält, auch wenn es ihm schadet.
Wer keine Zinsen für verliehenes Geld fordert und sich nicht bestechen lässt, gegen Unschuldige auszusagen.
Wer so handelt, steht für immer auf sicherem Grund.

Tanach / Altes Testament, Psalm 15

Rechte Einsicht,
rechte Gesinnung,
rechte Rede,
rechtes Handeln,
rechter Lebenserwerb,
rechtes Streben,
rechte Achtsamkeit,
rechte Sammlung.

Edler Achtfacher Pfad des Buddhismus

Während eines Spaziergangs durch die sonnendurchfluteten Wiesen und Felder seiner Heimat dachte der Komponist nach:

»Ist das nicht erstaunlich? Wenn ich eine neue Sinfonie komponiere, ist das doch eigentlich etwas völlig Immaterielles. Ich “höre” innerlich eine Musik, ganz ohne dass außerhalb von mir ein Klang wäre, ohne dass sich Luft zu Schallwellen verdichtet. Sicherlich, in meinem Gehirn sind materielle Prozesse mit dem innerlichen Hören verbunden, aber das ist ja nicht das, was die Musik an sich ausmacht; sie selbst ist immateriell. Dann erst folgt eine erste Materialisierung, wenn ich Notenpapier und Schreibstift nehme, die Musik aufschreibe. Ich gebe ihr eine “Form”, die wiederum geistig ist: eine Schrift, die die Leser, die ausführenden Musiker, wieder dechiffrieren müssen, um sie erneut zu materialisieren, auf dem Instrument in Klänge umzusetzen, zusammen mit anderen Musikern, unter Leitung eines Dirigenten, – lauter geistige Prozesse, die meine immaterielle Musik materialisieren, damit sie in den Musikern und im Dirigenten gleich wieder immateriell wird als die eigentlich Musik. Die Mikrofone nehmen sie im Studio auf, Computer digitalisieren sie in Einsen und Nullen – was eigentlich wieder eine Verschlüsselung mit Hilfe geistiger Prozesse ist. Geräte brennen sie auf CDs, sie werden in Läden transportiert, von Menschen gekauft, und in andere Geräte gelegt, die dieses so hübsch silberfarbene Verschlüsselungsmedium wieder in vielen materiellen, physikalischen Prozessen entschlüsseln und durch weitere Geräte in Klänge, also in verdichtete Luft umsetzen. Weitere materielle Vorgänge, die beim Hören geschehen, in den Gehörgängen, Nervenbahnen und Gehirnen der Hörer bringen dann ganz am Ende wieder ein rein Geistiges, Immaterielles hervor: Das, was ganz am Anfang in mir entstand – meine Musik. Ist das nicht eigentlich erstaunlich? All die Schritte dazwischen: Nie sind sie wirklich meine Musik! Immer nur dann, wenn meine Musik im physikalischen Sinne bereits verklungen ist, die Gehirne hörender Menschen ihre Verarbeitungsprozesse vorgenommen haben, ist meine Musik wieder da! Was am Anfang immateriell ist, nutzt Materie, um am Ende wieder immateriell zu sein! Wenn ich bedenke, dass wir Menschen eigentlich auf das “Be-Greifen” ausgelegt sind, mit unseren Händen, unseren Sinnen, unserem Denken, unseren Vorstellungen: Ein Nicht-greif-bares, also eigentlich ein “Nichts”, wird in vielen Prozessen immer wieder neu greif-bar, ohne dass es in diesen Formen je das wäre, was es eigentlich ist, und zugleich doch irgendwie das ist, was es ist! Und nur am Ende wird es wieder ein “Nichts”, ist am Anfang wie am Ende reine Schönheit, am Anfang und am Ende gleichermaßen erkannt und verstanden und geliebt, als spielten die ganzen physikalischen und räumlichen und zeitlichen Geschehnisse dazwischen überhaupt keine Rolle! Nur, dass es ohne die ganzen physikalischen und räumlichen und zeitlichen Geschehnisse dazwischen nicht wahrgenommen werden könnte. Ein existentes “Nichts”, nicht greifbar, das Schönheit ist, nur im “Nichts” ist, was es eigentlich ist, und dennoch die ganze Zeit auch als ein “Etwas”, greifbar, da ist. Doch: Das ist wirklich erstaunlich!«

In diesem Moment ging ein Mönch, der von Geburt an taub war, an dem Komponisten vorbei, in sich versunken und selig lächelnd.

 

Eine Religion ist eine Straße zu Gott.

Eine Straße ist kein Haus.

Sri Aurobindo

 

Ich wünsche dir, wie ein die Stille liebkosender Hirte sein zu können, der wachend über das ihm anvertraute Leben im leisen Rauschen des nächtlichen Windes den Gesang von Engeln und das Flüstern von Boten der Gnade zu vernehmen vermag.

Ich wünsche dir, wie ein seine Schätze verschenkender Weiser aus einem unbekannten Land der Seele sein zu können, der staunend in den leuchtenden Sternen des sich weitenden Alls den Weg zur Geburt des Göttlichen in der Welt zu finden vermag.

Ich wünsche dir, wie eine die Jungfräulichkeit ihres Herzens bewahrt habende Frau sein zu können, wie ein durch liebende Treue die seelentötende Härte gesellschaftlicher Erwartungen brechender Mann, die das wärmende Geschenk der Menschwerdung an eine erkaltende Welt anzunehmen und zu behüten vermögen.

Ich wünsche dir, wie unsere nichtmenschlichen Brüder und Schwestern sein zu können, die in den Momenten ihres Einfach-nur-Daseins, ohne Tun und Haben, ohne Wissen und Denken, umfangen sind von Frieden und Freiheit göttlicher Nähe.

 

Paul Gaugin Geburt Christi (Ausschnitt)

 

Ich wünsche dir, ein Mensch sein zu können, der in der Geistesenge und Gefühlsarmut einer berechnenden, Leistung, Stärke und Selbstbehauptung einfordernden, Visionen vernichtenden “Wirklichkeit”, in welcher Schutz und Geborgenheit Suchende offenen und verletzbaren Herzens nur im Verborgenen und ansonsten keinen Platz finden, an die Wahrheit eines Traumes zu glauben, an die Wahrheit einer Hoffnung, an die Wahrheit einer bedingungslosen Angenommenheit, an die Wahrheit einer lebendigen, friedvollen Weite, an die Wahrheit eines und deines Herzens und seiner Schönheit,

an die Wahrheit,
dass allein in dem, was aus der Liebe erwächst,
Gott sich an die Welt verschenkt,

an die Wahrheit,
dass allein in der Liebe Gott Mensch
und der Mensch menschlich wird.

 

Paul Gaugin Geburt Christi

Paul Gaugin: Geburt Christi

Am Wiesenrain, im Gras, sah ich, grade vor mir, das kleine runde Loch in der Erde, sah, wie, eben noch halb versteckt, ein Ameisenlöwe hervorschoss, eine Ameise schnappte und sie über den feinsandigen Vorhof in seine Höhle schleppte.
»Haben Sie das gesehen?«, fragte ich den Theologen, der neben mir saß.
»Was gesehen?«
»Das da«, ich zeigte hin, »den Ameisenlöwen! Ich kann mir nicht helfen, wenn ich so etwas sehe, fällt mir Gott ein.«
»Gott? Was hat dieses Raubgeziefer mit Gott zu tun?«
»Das weiß ich nicht, aber etwas in mir lässt mich wissen, dass Gott etwas mit ihm zu tun hat.«
»Ach, Ihre komischen Gott-Einfälle! Schon wieder. Es wird chronisch. Kürzlich sind Sie vor einem Gänseblümchen stehen geblieben.«
»Denken Sie, ich stehe immer noch dort.«

 

Aus der Sendung “Vom Jenseits im Diesseits – Eine lange Nacht vom Staunen und Innehalten” bei Deutschlandradio Kultur. Vielen Dank an Andreas Marschler für den Hinweis auf diese Sendung. Der Text stammt aus der Feder von Fridolin Stier.

Themen

Hier Email-Adresse eingeben

Schließe dich 50 Followern an

Archiv

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 50 Followern an