Auf die Frage

“Was ist Gott?”

gibt es nur eine adäquate Antwort:

“Das kann ich nicht sagen.”

Und diese Antwort hat tausend Bedeutungen.

Eine Skizze

 

Vielleicht kann man sich an den Gedanken gewöhnen, dass im 21. Jahrhundert es für alle Religionen an der Zeit sein könnte, vorrational-magisches Bewusstsein in rationales und transrationales Bewusstsein zu überführen.

Vielleicht kann man sich an den Gedanken gewöhnen, dass sich auch das Christentum und Christ-Sein von aller Magie befreien ließe. Dass Jesus von Nazareth nur ein Mensch war, seine Gottessohnschaft keine physische Personalisierung Gottes und keine Vergottung der physischen Person Jesu bedeutet.

Vielleicht kann man sich an den Gedanken gewöhnen, dass den dunkelhäutigen Mann aus Nazareth mit den kurzen schwarzen Haaren diese Gotteskindschaft nicht separiert. Dass dieser Mann namens Jeschua nach seinem Tod nicht leiblich auferstand und es keine physische Himmelfahrt gab.

Vielleicht könnte man sich daran gewöhnen, dass dieser junge Wanderprediger aus Nazareth eine Lehre (Botschaft) hatte, gelehrt in Worten und Lebensführung. Eine Lehre, die aus religiösen, spirituellen, psychologischen, sozialen und ethischen Elementen besteht. Eine Lehre, die selbstverständlich auch der Kultur ihrer Zeit unterlag, und der Fortentwicklung unterliegen darf (und sollte). Eine Lehre, die uns auch nötigt, selbständig nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen.

Vielleicht könnte man sich daran gewöhnen, dass dieser Jeschua eben nicht Anbetung seiner Person einforderte, sondern einlud, ihm zu folgen, zu werden wie er: Ein Sohn (oder eine Tochter) Gottes, ein Gesalbter – ein Christ(us), ein Erlöser für sich und andere. Dass er uns eine persönliche und liebende Gottesbeziehung beibringen wollte, die keine Vermittler (Priester) benötigt, und uns nicht (oder nicht nur) auf ein „Jenseits“ ausrichtet, sondern ein Leben im Hier und Jetzt und in Fülle schenken soll.

 

Vielleicht ließe sich denken,
dass Jesus von Nazareth nicht der Kern des Christentums ist,
sondern der Ausgangspunkt.

 

Und dass nach ihm andere wahre Söhne und Töchter Gottes kamen und kommen werden – auch in anderen Religionen und außerhalb der Religionen.

 

Der Kern des Christentums ist nicht Jesus,
sondern Christus.

 

Und (ein) Christus ist (potentiell) jeder Christ. Ein Kind Gottes. Sohn oder Tochter Gottes. Eins mit dem „Vater“.

Jesus Christus. Paulus Christus. Giovanni Battista Bernardone Christus. Theresa Christus. Ali Christus. Otto Christus. Britta Christus.
 

 

 
Wann gelingt es uns, damit aufzuhören, Gott nach unserem Bilde zu erschaffen, und zuzulassen, dass Gott uns nach seinem Bilde erschafft (Gen 1,27)?

Wann gelingt es uns, Gott nicht länger als ein Ding, als ein Etwas anzusehen, und damit zu beginnen, Gott als das in der “Schöpfung” prozesshafte, von einer gesonderten Eigenexistenz leere Sein, Gott wesentlich als Beziehung, zu erkennen, deren Wirkkraft und Verdichtung menschliche Begriffe Liebe nennen?
 
 

„Denn aus ihm und durch ihn und auf ihn hin ist die ganze Schöpfung.”
Römer 11,36

 

 

 

“Science and Spirituality:

They are two different
windows to look at reality.

They complement rather
than oppose each other.”

Trịnh Xuân Thuận

 

Buchempfehlung: “Quantum und Lotus” von Trịnh Xuân Thuận und Matthieu Ricard, Goldmann, München 2001/2008

 

Erst als es losließ, hörte es auf zu fallen. Die Endlosigkeit seines Fluges löste sich in sich selbst auf. Es war ein bedrohlicher, gefährlicher Flug gewesen, denn die Endlosigkeit zerstört und vernichtet, sollte sie ihr Ende finden, anstatt sich in sich selbst aufzulösen. Gut, dass es nicht denken konnte, vielmehr: noch nicht richtig denken konnte. Aber es hatte Empfindungen. Gefühle so weit wie der Raum und Nicht-Raum seines Fluges, so mächtig wie die Ursache seines Falls. Also hatte es Angst, und es war traurig, als es so lange fiel. Aber es fiel nicht tief, da es ja endlos fiel. Es gab keinen Boden, dem sich der Fall näherte. Dies aber wusste es nicht; es konnte noch nicht richtig denken. Und das war gut. Denn hätte es die Endlosigkeit erkannt, so hätte sie sich nicht aufgelöst. Sie hätte ihr Ende gefunden: in einem Boden, der sich nähert. Da es aber ein wenig, ansatzweise nur, wie verschwommen, denken konnte, ahnte es, dass es irgendwann loslassen muss. Jedoch der beginnende Gedanke fand nicht seine Folge und nicht sein Ziel.

So sah es im Flug zunächst den Himmel. Schwarz erst, den Blick einfangend nur in den Sternen, die ein vorbeigehender Mond berührte. Dämmernd, in kaltem, tiefdunklen Blau, bald in wärmendem Violett, glühend dann in brennendem Rot, sich wandelnd schließlich in das tragende Blau des Taghimmels. Und es sah die Wolken, kleine weiche weiße, große kantige graue und formlos geformte mächtige blauschwarze Wolken. Aber es ließ nicht los, es klammerte sich fest, ganz fest, in seiner großen Angst.

Dann sah es die Erde: Ebenen, Täler und Berge, Flüsse, Seen und Meere. Und es sah das Leben auf der Erde: Pflanzen, Tiere und auch Menschen. Aber es sah dies nur, nicht mehr. Und es fiel nicht auf die Erde zu, es flog an ihr vorüber. Also ließ es auch nicht los, denn es hatte Angst.

Schließlich hörte es die Musik, die aus dem Nirgendwo und Irgendwann kam, dort, wo die Stille ausruht, ihre Last ablegt. Und die abgelegte Last war Musik, leise nicht und auch laut nicht. Schnell nicht und auch langsam nicht. Ohne Rhythmus war sie, denn es war da keine Zeit. Endlich aber wurde die Angst beruhigt, ein wenig. Doch es ließ nicht los.

Wie auch hätte es loslassen sollen? Es konnte noch nicht richtig denken, also auch nicht erkennen. Und das war gut. Denn hätte es die Endlosigkeit erkannt, so hätte sie sich nicht in sich selbst aufgelöst. Sie hätte ihr Ende gefunden: in einem Boden, der sich nähert. Da es aber ein wenig, ansatzweise nur, wie verschwommen, denken konnte, ahnte es, dass es irgendwann loslassen muss. Und die Angst hätte endlich ein Ende. Jedoch der beginnende Gedanke fand nicht seine Folge und nicht sein Ziel.

So näherte es sich also der Endlosigkeit. Der Himmel war nicht mehr, nicht die Wolken, nicht die Erde und ihr Leben, und auch nicht die Musik. Und es begann die Endlosigkeit. Endlos begann sie, endlos war sie, unverrückbar endlos blieb sie. Und endlos wurde auch die Angst, groß und größer, mächtig und übermächtig. So wurde es traurig, sehr traurig, übermächtig und endlos traurig. Denn es hatte Empfindungen. Gefühle so weit wie der Raum und Nicht-Raum seines Fluges, so mächtig wie die Ursache seines Falls, so übermächtig, dass das Denken, welches noch nicht richtig war, sein Ende fand. Denn die Endlosigkeit war nur um es herum, und nur in der Angst, und nur in der Traurigkeit, nicht aber in ihm. Das hatte es nicht erkannt, da es noch nicht richtig denken konnte. Und das war gut. Denn hätte es die Endlosigkeit und ihren Ort erkannt, so hätte sie sich nicht in sich selbst aufgelöst. Sie hätte ihr Ende gefunden: in einem Boden, der sich nähert. Da aber das Denken sein Ende fand, hatte es losgelassen. Und als es losließ, hörte es auf zu fallen. Die Endlosigkeit seines Fluges löste sich in sich selbst auf.

 

Endlos ist endlich das eine Wesen, wenn es ankommt, in der Auflösung der Endlosigkeit in sich selbst.

 

© 2003/2014

Integral“Jahrhundertelang haben die kontemplativen Traditionen innerhalb der großen Weltreligionen die Landschaft der inneren Erfahrung untersucht. Sie haben präzise und reproduzierbare Methoden praktiziert, um den Geist positiv zu verändern und zu trainieren. Gleichzeitig hat die westliche Wissenschaft unser Verstehen der materiellen Welt exponentiell erweitert. Heute arbeiten immer mehr Wissenschaftler und Kontemplationsübende zusammen, um ein vollständigeres Bild der menschlichen Erfahrung zu erkennen.”

Quelle: http://www.arbor-seminare.de/die-neue-wissenschaft-des-geistes

 

 

 

“Wie finden Sie das? Ist das verrückt? Sind die Mystiker und Weisen Verrückte? Weil sie immer nur Varianten derselben Geschichte erzählen, nicht wahr? Der Geschichte, daß man eines Morgens aufwacht und entdeckt, daß man eins ist mit dem Allganzen, und zwar in einer zeitlosen, ewigen und unendlichen Weise?

Ja, vielleicht sind sie verrückt, diese göttlichen Narren. Vielleicht sind sie raunende Idioten im Angesicht des Abgrunds. Vielleicht brauchen sie einen netten, verständnisvollen Therapeuten. Ja, das würde ihnen bestimmt guttun.

Aber dann, frage ich mich. Vielleicht verläuft die Evolution ja wirklich von der Materie über den Körper, den Geist und die Seele zum GEIST auf jeweils einander transzendierenden und einschließenden Stufen, die jeweils mehr Tiefe, ein größeres Bewußtsein und eine größere Umfassendheit mit sich bringen. Und vielleicht, es könnte doch sein, rührt in den höchsten Regionen der Evolution das Bewußtsein eines Menschen tatsächlich an das Unendliche, in einem vollkommenen Umschließen des ganzen Kósmos, in einem kosmischen Bewußtsein, das das Erwachen des GEISTES zu seiner eigenen wahren Natur ist.

Dies ist zumindest plausibel. Und sagen Sie mir: Ist dieses Lied, das Mystiker und Weise in der ganzen Welt singen, verrückter als das Lied des wissenschaftlichen Materialismus, demzufolge der ganze Weltengang frei nach Shakespeares Hamlet eine Geschichte ist, »die ein Wahnsinniger erzählt, voller Schall und Rauch, die nicht das geringste bedeutet«? Hören Sie doch einmal genau hin: Welches dieser beiden Lieder klingt denn nun wirklich total verrückt?

Ich will Ihnen sagen, was ich glaube. Für mich sind die Weisen die wachsende Spitze des geheimen Impulses der Evolution. Für mich sind sie die Speerspitze des Drangs zur Selbsttranszendenz, die immer über dasjenige hinausgeht, was vorher war. Ich glaube, daß sie nichts anderes als den Drang des Kósmos zu mehr Tiefe und einer Erweiterung des Bewußtseins verkörpern. Ich glaube, daß sie auf einem Lichtsstrahl sitzen, der der Begegnung mit Gott entgegeneilt.

Ich glaube, daß sie auf dieselbe Tiefe in Ihnen, in mir und in uns allen verweisen. Ich glaube, daß sie in Verbindung mit dem Weltall stehen, daß der Kósmos durch ihre Stimme singt, der GEIST aus ihren Augen leuchtet. Ich glaube, daß sie uns das Antlitz des Morgen enthüllen, daß sie uns die Augen für das Innerste unseres eigenen Schicksals öffnen, das sich schon jetzt in der Zeitlosigkeit des gegenwärtigen Augenblicks vollzieht, und in dieser aufregenden Erkenntnis wird die Stimme des Weisen zu deiner Stimme, das Auge des Weisen zu deinem Auge; du redest mit Engelszungen und bist vom Feuer der Erkenntnis entzündet, die niemals anfängt und niemals aufhört. Du erkennst dein eigenes wahres Antlitz im Spiegel des Kósmos selbst: Deine Identität ist wahrhaftig das Weltall, und du bist nicht mehr Teil dieses Stroms, du bist dieser Strom in einem Weltall, das sich nicht um dich, sondern in dir entfaltet. Die Sterne leuchten nicht mehr irgendwo dort draußen, sondern hier im Inneren. Supernovae flammen in deinem Herzen auf, und die Sonne scheint in deinem Gewahrsein. Weil du alles transzendierst, schließt du alles in dir ein. Es gibt hier kein endgültiges Ganzes mehr, nur einen endlosen Prozeß, und du bist die Öffnung, die Lichtung oder die reine Leerheit, in der sich der ganze Prozeß entfaltet – endlos, wunderbar, unaufhörlich, leicht.

Das ganze Spiel ist ausgelöscht, dieser Alptraum der Evolution, und du bist genau da, wo du vor Beginn dieser ganzen Show warst. Im Schock der plötzlichen Erkenntnis des ganz Offensichtlichen siehst du dein eigenes ursprüngliches Antlitz, das Antlitz, das du vor dem Urknall hattest, das Antlitz der äußersten Leerheit, die als die ganze Schöpfung lächelt und als der ganze Kósmos singt – und all dies ist in diesem Urerkennen ausgelöscht, und es bleibt nichts zurück als das Lächeln und die Spiegelung des Mondes auf einem stillen Teich, tief in einer kristallklaren Nacht.”

Ken Wilber, Eine kurze Geschichte des Kosmos, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1997/2011, S. 68 f.

***

Bei aller Kritik, die man vielleicht in einzelnen Punkten an Ken Wilbers Denken und Werk vorbringen mag, scheint mir seine Integrale Theorie die plausibelste und brauchbarste philosophische “Theorie von Allem” der heutigen Zeit zu sein. Jedem, der “an allem” interessiert ist, an Naturwissenschaft wie an Geisteswissenschaft, an Kunst, Philosophie, Religion und Philosophie, an der Entwicklung und Evolution seiner eigenen Person, seines eigenen Lebens, der Welt und seiner Bewohner, und schließlich an der Suche nach dem Einigenden all dessen, empfehle ich ohne Einschränkung, sein wichtigstes Werk »Eros, Kósmos, Logos« zu lesen, und alternativ – oder am besten zusätzlich – die leicht verständliche Zusammenfassung »Eine kurze Geschichte des Kosmos«.

“Geist in der zweiten Person ist das große Du …, der leuchtende, lebendige, ewig gebende Gott, dem ich mich in Liebe, Andacht, Opfer und Erlösung hingeben muss. Im Angesicht von GEIST in der zweiten Person, im Angesicht Gottes, der reine Liebe ist, kann ich nur eines tun: Um Gott in diesem Augenblick zu finden, muss ich lieben, bis es schmerzt; lieben bis in alle Ewigkeit; lieben, bis es mich nirgendwo mehr gibt; nur dieses leuchtende, lebendige Du, das allem Glanz verleiht, das Quelle alles Guten ist, allen Wissens, aller Gnade, und mir meine eigene Manifestation, die anderen unweigerlich Leid zufügt, zutiefst verzeiht; die dieser liebende Gott der Du-heit dieses Augenblicks jedoch erlösen kann und auch erlöst, verzeiht, heilt und ganz macht; aber nur, wenn ich mich im innersten Kern meines Wesens hingeben kann, durch Liebe, Anbetung, Anteilnahme und Bewusstheit mein kleines Ich aufgeben kann.”

Ken Wilber, Integrale Spiritualität, Kösel Verlag, München 2007, S.219; zitiert nach Richard Rohr, Pure Präsenz, Claudius Verlag, München 2012, S. 184

“Wenn Sie nun vom Selbst sprechen, ist damit das gemeint, was mit dem ,Grund’ verbunden ist?”

“Überlegen Sie sich mal, was Sie da zum Ausdruck bringen! Welche Art von Antwort erwarten Sie auf diese Frage? Die Antwort, die ich Ihnen geben könnte, wäre ja nur eine, die praktisch in der Sprache ausgedrückt wäre, die gar nicht dazu fähig ist, das zu tun. Das wäre das Gleiche, wie wenn Sie mich zum Beispiel als Farbenblinden fragen, wie sehen Sie das Rot? Da sehen Sie die Unmöglichkeit der Frage. Sie macht in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn. Weil nämlich in diesem Fall die Voraussetzung der Farbe gar nicht gegeben ist. Das heißt, ich versuche eine Auskunft in einer Sprache, die dem nicht angemessen ist, was gefragt ist. Wenn die Wirklichkeit etwas ist, das keine spezielle Form hat, sondern die Form selbst ist, wie soll ich dann antworten ,es ist’? Man muss die Sache einfach umdrehen, muss sie schlicht und einfach umdrehen, und dann wird es ja ganz einfach. Man muss umgekehrt fragen: Wie kann es sein, dass das, was überhaupt keinen Namen hat, sich uns erfahrbar macht, so als ob es verschiedene Namen trüge? Dass es in einer Form auftritt – auch ich als Individuum für eine gewisse Zeit lang -, so dass ich sagen kann: ich lebe.”

“Ich wiederhole noch einmal die Frage, wie Sie sie für sinnvoll halten: Wie kann es sein, dass das, was keinen Namen hat, sich uns in einer Art und Weise zeigt, dass wir doch darüber reden?”

“Genau das ist es.”

“Wie es sein kann? Aber ich kann doch nicht stellvertretend von dem ausgehen, das keinen Namen hat, und fragen, wie es dies oder jenes macht. Ich kann nur sagen: ich habe Erlebnisse, die sich mir so darstellen, dass ich gleichzeitig dabei erlebe, du hast dafür gar keinen Namen, du hast aber dennoch das Erlebnis. So ist das Erlebnis zunächst.”

“Nur so ist es. Aber das heißt, Sie werden nie hinter das kommen, was keinen Namen hat. Sie können nur in gewisser Weise beschreiben, wie es in bestimmten Situationen dazu kommen kann, dass man Formen davon wahrnehmen kann, die sich dann in der in einem bestimmten System gängigen Sprache ausdrücken lassen.”

 
Hans-Peter Dürr, Marianne Oesterreicher: Wir erleben mehr als wir begreifen – Quantenphysik und Lebensfragen, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2007/2013, S. 104f.

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