Hagen hat mir im Rahmen des „Blog Award“ ein paar Fragen gestellt, die ich hier zunächst beantworten möchte, bevor ich auf den Titel dieses Beitrags zurück komme.

1. WARUM HAST DU ANGEFANGEN ZU BLOGGEN?

Ursprünglich schrieb ich auf Papier. Das ebbte irgendwann ab, und mit der Zeit schienen die Gedanken ungeordnet mein Hirn zu fluten. So begann ich, nur für mich zu bloggen (Seelengrund war nicht mein erster Blog), um regelmäßig einen Gedanken in eine Form zu gießen: Die Veröffentlichung zwang und motivierte mich zu Sorgfalt und Disziplin. Unerwartet fand ich eine Leserschaft, und machte einfach weiter.

2. WAS WAR DIE SCHÖNSTE REAKTION, DIE DU WEGEN DEINES BLOGS ERHALTEN HAST?

Das war wohl weniger ein Einzelereignis, als vielmehr insgesamt das Erhalten von neuen Impulsen im Austausch.

3. WAS WAR DIE MIESESTE REAKTION, DIE DU WEGEN DEINES BLOGS ERHALTEN HAST?

An miese Reaktionen habe ich keine Erinnerungen. Da gab es wohl keine.

4. WAS ERFÜLLT DICH INNERLICH (UND WARUM)?

Liebe.

Warum? Vielleicht weil es unsere Essenz ist.

5. WAS HINDERT DICH DARAN ZU LEBEN (UND WARUM)?

Das kann ich nicht beantworten, da ich nicht weiß, was mit dieser Frage gemeint ist.

6. WAS MACHT DICH WÜTEND (UND WARUM)?

Gleichgültigkeit. Kälte. Hass. Feindschaft. Zerstörung. Geistige Enge und geistige Abschottung. Rücksichtsloser Egoismus. Nichtnutzung von Intelligenz. Krieg. Machtstreben. Grobe Ungerechtigkeit. Lärm. Nationalismus. Kulturelle Verflachung. Anthropozentrismus. Noch manches mehr.

Warum? Ich weiß es nicht.

7. WAS MACHT DICH TRAURIG (UND WARUM)?

Das gleiche, was mich wütend macht.

Warum? Auch das weiß ich nicht.

8. WAS MUSS GESCHEHEN SEIN, DAMIT DU AM ENDE DEINES LEBENS SAGEN KANNST, DASS DEIN LEBEN SINNVOLL GEWESEN IST?

Geliebt zu haben und geliebt worden zu sein.

9. WAS IST DEINE LIEBSTE JAHRESZEIT (UND WARUM)?

Der Sommer. Weil ich Licht und Wärme mag.

10. WIE SIEHT DEINE IDEE EINER IDEALEN GESELLSCHAFT AUS?

Nun weiß ich nicht, was du unter „Gesellschaft“ verstehst. Aber da du nach meinem Ideal fragst, projiziere ich den Begriff mal in die Zukunft und verstehe darunter eine globale Gemeinschaft. Mein Ideal liegt dann irgendwo dort, wo mir zu Frage Nr. 6 keine Antwort mehr einfallen würde.

11. WO VERORTEST DU DICH MUSIKALISCH?

Stilistisch ohne festen Wohnsitz, mit besonderem Heimatgefühl in der sog. Klassik. Nur Schlager, volkstümliche Musik und kommerzielle Ware darf’s nicht sein.

***

Ob Für oder Wider – das Thema „Gott“ ist weltweit ein Dauerbrenner. Aber sprechen und schreiben die Menschen dabei wirklich über das Gleiche? Können die Menschen, die ihre Meinung zu diesem Thema vertreten, überhaupt definieren, was sie unter „Gott“ verstehen?

Hier meine Fragen:

      1. Was verstehst du unter „Gott“?
      2. Welche gedanklichen Gründe führen dich zu diesem Verständnis des Gottesbegriffs?
      3. Welche Erfahrungen führen dich zu diesem Verständnis des Gottesbegriffs?
      4. Welche Haltung nimmst du ein gegenüber anderen Verständnissen des Gottesbegriffs?

Über Antworten von jeder und jedem, der dies hier liest, würde ich mich freuen, und bitte insbesondere um Antwort (was als Nominierung aufgefasst werden darf, aber nicht muss):

Provinzthomismus
Gott und Co.
bilder und gedanken
fromm oder nicht