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All diese Wissenden.
All diese Weisen.
All diese Gelassenen.
All diese Vollkommenen.
All diese Meister.
All diese gänzlich Heilen.
All diese Glücklichen.

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Ich bin nicht wissend
und nicht weise,
nicht gelassen
und nicht vollkommen,
kein Meister,
nicht heil
und manchmal des Lebens müde.

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Ich bin ein mehrfach gebrochener Mensch.

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So begann der Artikel, den ich vor drei Tagen begann zu verfassen, den ich heute beenden und veröffentlichen wollte. Doch statt dessen schreibe ich nun diese Zeilen – und ich bin froh darüber. Denn vor dem Weiterschreiben schaute ich noch bei Klanggebet vorbei.

„Der seufzende Hiob, der sich an die Brust greift, hadert und sich letztlich ergibt, warum sollte er spirituell ärmer sein als ein Mensch der sagt, er habe sein Leidensempfinden abgelegt wie eine alte Socke?“

Giannina schreibt über das, was ich aussagen wollte, so viel besser, als ich es könnte. Ihr heutiger Artikel Der (tückische) Wunsch, frei von Leiden zu sein sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen.

Den Anfang meines Artikel belasse ich dennoch. Ich werde irgendwann noch einmal darauf zurückkommen.

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