Lieber Herr Gott,

ich danke für Ihr in mich gesetztes Vertrauen, doch bedaure ich Ihnen mitteilen zu müssen, dass in Anbetracht meiner knappen Zeitressourcen derzeit und in noch nicht absehbarer Zukunft ich keine Möglichkeit sehe, auf Ihre wiederkehrenden und neuerlichen – noch ungeprüften – Angebote näher einzugehen.

Die Rahmenbedingungen meiner beruflichen Aufgaben erfordern ein straffes Zeitmanagement bei umfänglicher Konzentration auf die zahlreichen, höchst dringlichen und möglichst zeitgleich, dabei multimedial zu erledigenden Angelegenheiten auf sachlicher und kommunikativer Ebene, welches mir anderweitige mentale Zuwendung strikt verunmöglicht.

Sie werden verstehen, dass das jeweils schmale Zeitfenster außerhalb der beruflichen Aktivitäten dementsprechend lückenlos ausgefüllt ist mit umfangreichen und unumgänglichen Pflichterfüllungen wie Haushaltsführung, Steuererklärung, Rechnungszahlungen oder Versicherungsstreitereien, nach deren Erledigung zu meinem Bedauern keine körperlichen und geistigen Ressourcen für eine angemessene Beschäftigung mit der von Ihnen angetragenen Thematik mehr verbleiben.

In Ermangelung eines Spielraumes in der Setzung der Prioritäten bitte ich um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
S.

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