Den Blog “Seelengrund” gibt es nun schon eine Weile, doch bislang wurde hier noch nicht meine eigene Geschichte erzählt. Das sei nun mit diesem Post nachgeholt…
Vorweg
Noch immer empfinden es wohl viele Leute als eine Anmaßung, wenn jemand, der nicht bekannt und berühmt ist wie Meister Eckhart oder Rumi, Willigis Jäger oder Ken Wilber, von sich behauptet, er sei ein Mystiker. Der Nimbus des Geheimnisvollen drängt offenbar dazu, die Mystik als etwas einem kleinen, exklusiven Zirkel Vorbehaltenem anzusehen. Vielleicht kommt auch dazu, dass die mystische Erfahrung gedanklich oftmals mit einer großen Gnade Gottes verbunden wird, einer Art “Auserwähltsein” von Gott; und wer muss nicht als anmaßend, womöglich arrogant gelten, sich selbst als von Gott auserwählt zu bezeichnen?
Mein klares
Nein!
zu solchen Sichtweisen war hier bereits mehrfach Thema. Es gibt Mystiker wie es Shiiten und Katholiken, Sunniten und Protestanten, Buddhisten, Esoteriker und Fußballspieler gibt. Dass ich dies so sehe, hängt mit meiner eigenen Geschichte zusammen.
Meine Geschichte
Mein Name ist Stefan, ich bin 46 Jahre alt, und ich bin Mystiker. Das habe ich mir nicht ausgesucht. Und davon handelt die folgende Geschichte der vergangenen 27 Jahre meines Lebens.
Es war im Jahr 1985, als ich fast schon in der Nacht zu meinem Vater ging, und ihm von einer seltsamen Erfahrung an diesem Abend erzählte. Mein Vater hatte damals neben seinem eigentlichen Beruf katholische Theologie studiert und stand kurz vor seiner Weihe zum Diakon. Natürlich meinte ich es nicht wortwörtlich, als ich zu ihm sagte: “Ich habe Gott gesehen.” Obwohl er vom Geist des zweiten Vatikanischen Konzils geprägt war, fiel seine Reaktion so heftig ablehnend aus, und offenbar war zudem meine eigene katholische Prägung so tief, dass ich dieses Erlebnis in Folge dieser Nacht vollständig verdrängte [1]. Niemand konnte Gott “sehen”. Das konnte nicht sein, und das durfte nicht sein [2].
Meinem Vater verdenke ich das nicht. Von “Mystik” hatte ich damals nicht die geringste Ahnung, und so konnte ich weder diese seltsame Erfahrung einordnen, noch das Gespräch mit meinem Vater zumindest auf den Weg einer gewissen Einordnung lenken, was ihm selbst vermutlich viel zu weit weg schien, um es von sich aus zu versuchen. Erst zwei Jahrzehnte später, als ich das Verhältnis zu meinem 1986 viel zu früh verstorbenen Vater, der seine Diakon-Weihe nicht mehr erleben durfte, aufarbeitete, kam diese Erinnerung an diese Nacht und an die seltsame Erfahrung zurück.
Also praktizierte ich weiter meinen “konventionellen” religiösen Glauben an einen Gott “da oben” über den Menschen “hier unten”.
Dennoch geschah im Sommer 1987 wiederum etwas Seltsames. Während einer Bergtour in den Alpen kam ich auf einem engen Steig um einen Felsvorprung herum und war schlagartig eins mit der Landschaft, mit allem, was ich sah. Es war kein Sich-Eins-Fühlen mit der Landschaft, sondern ich war (!) die Landschaft [3]. Diese Erfahrung des Eins-Seins war eine andere als die “Gottes-Erfahrung” zwei Jahre zuvor, und ich brachte sie nicht in Verbindung mit Religion oder Spiritualität, von der ich genauso wenig Ahnung hatte wie – noch immer – von der Mystik. Auch wenn ich niemandem davon erzählte (wie hätte das auch jemand verstehen können?), und es selbst in keiner Weise einordnen konnte, so vergaß ich das Erlebnis nicht mehr.
Einschub
Auch das fand sich bereits einige Male in diesem Blog: Mystische Erfahrungen können Menschen ungefragt “überfallen”. Erinnert sei hier zum Beispiel an die Geschichte des Freundes von Phil Bosmans. Vielleicht hatte bei meiner Bergtour das stundenlange gleichmäßige Steigen und Atmen – ohne dass ich das wusste oder beabsichtigte: quasi meditativ – unterstützend gewirkt und die Erfahrung schließlich ausgelöst. Aber nochmals sei angemerkt, dass ich das nicht anstrebte, damals nicht wusste, was Mystik überhaupt ist; und von “Eins-Seins-Erfahrungen” hatte ich noch nie etwas gehört.
Es war etwa dieser Zeitpunkt, als sich – ohne dass es mir bewusst war – mein Leben zu verändern begann, mein Umweltbewusstsein und meine Sensibilität für Tiere immer mehr zunahm. Das kann natürlich auch Zufall sein. Vielleicht aber war es auch der Impuls dieser Erfahrung, wie ebenfalls in Seelengrund schon einmal thematisiert wurde, der (unbewusst) zu wirken begann.
Und weiter in meiner Geschichte…
In den dann folgenden Jahren hatte ich keine seltsamen Erfahrungen mehr. Jedenfalls erinnere ich mich an keine.
Um die Jahrtausendwende brach etwas in mein Leben ein, was, ja, erst mein bisheriges Leben und schließlich mich selbst zerbrach. Während mein religiöser Glaube zuvor zwar etwas ganz wichtiges in meinem Leben war, so wurde er nun zentral. Doch es waren einige Jahre, in denen ich “am Boden kroch”…
In dieser Phase, es war am 16. April 2003 etwa 18 Uhr 30, geschah etwas, was ich später lange Zeit meinen “mystischen Bigbang” und meinen “eigentlichen Geburtstag” nannte. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, was das war. Ich weiß aber noch, wie ich bis spät in die Nacht feierte, sang und tanzte. Und es war klar, dass ich mit Gott tanzte [4].
In der folgenden Zeit war ich über Monate wie aufgerissen und übermäßig voll von Empathie und Liebe. Es gab keine Filter und keine Schutzschilde mehr. Es war mir nicht einmal mehr möglich, im Fernsehen die Nachrichten anzusehen. Jede Kleinigkeit von irgendwelchem Leid zerriss mich zutiefst, ich brach in Tränen aus und musste fortlaufen. All diese Schmerzen der Menschen und Tiere waren meine Schmerzen. Trotz meiner ausgeprägten Spinnenphobie streichelte ich einer großen Spinne zärtlich über den Rücken… (was die Spinne nicht so klasse fand). Und all mein Besitz wurde mir zuwider, ich wollte ihn loswerden. Doch damals war ich noch verheiratet, und meine Frau verstand das ohnehin alles nicht…
Nicht lange Zeit nach dem “Bigbang” stieß ich in einer Buchhandlung zufällig auf das Buch “Eros, Kósmos, Logos” von Ken Wilber, und nahm es mit. Zum ersten Mal erfuhr ich nun etwas über Mystik, und es fiel mir wie Schuppen von den Augen…
So begann meine bewusste Beschäftigung mit der Mystik, die nicht ich mir ausgesucht hatte, sondern die sozusagen mich vor sich her und in sich hineien geschubst hatte. Ich las weitere Bücher, begann mit Kontemplation und Meditation. Es dauerte nicht lange, und ich hatte weitere Erfahrungen des Eins-Seins. Allerdings fast nie in der Meditation, sondern unerwartet während irgendwelcher Tätigkeiten oder Spaziergänge. Mit der Meditation experimentierte ich: Sitzmeditationen, dynamische Meditationen, Gehmeditationen (als Hundebesitzer davon wohl am meisten). Und es stellten sich weitere, andere, manchmal überwältigende mystische Erfahrungen ein (wie z.B. eine innerliche “Lichtüberflutung”, oder dem einstündigen (!) Zuschauen offenen Auges der “Ewigkeit”, der absoluten Zeitlosigkeit, wie “in ihr” die Zeit wie eine bloße Erscheinung ablief). Aber das sind wohl eher Spielereien. Ich habe den ganz starken Verdacht, dass es wesentlich die Eins-Seins-Erfahrungen sind, die nach und nach das Bewusstsein verändern, bis in die Bereiche des Alltags, so dass ich schließlich von der “Kleinen Mystik” sprach, keine Mücke mehr erschlagen konnte und Veganer wurde usw. (wobei, dass sei erneut betont, ich kein sonderlich guter Mensch bin; es gibt lediglich andere Wahrnehmungen von Verbundenheit, die manches zerstörerische Handeln einfach schwer machen). Doch das nur am Rande…
Die Beschäftigung mit der Mystik wurde rasch zerstörerisch. Die Erfahrungen, die ich machte, ordneten sich durch die verstandesmäßigen Informationen, die ich mir zu diesem Thema zugänglich machte, schnell in einen gewissen Kontext ein. Mein katholischer Glaube war, so wie ich ihn kannte, für mich unhaltbar geworden. Schließlich trat ich (zwei Jahre später, wenn ich mich recht erinnere) aus der Kirche aus. Austausch fand ich mangels Möglichkeiten vor Ort in Internet-Foren, wo sich Menschen trafen, die selbst mystische Erfahrungen gemacht hatten oder sich mit Spiritualität beschäftigten. Längst hatte ich damit begonnen, nicht nur meinen bisherigen Glauben, sondern schließlich auch die Kontexte mystischer Erfahrungen vollständig zu dekonstruieren. Nicht nur im Austausch mit anderen Menschen zur Mystik wurde immer deutlicher, dass eben auch die Kontexte und Deutungen der Mystik Formen des Glaubens sind (was auch immer wieder Thema dieses Blogs war), aber ohne ein “nur” davor.
So setzte sich die Entwicklung, mein Weg der Mystik, fort, und er wird vermutlich nie enden. Ich vertrete heute so einiges, was “eingefleischte” Mystik-Fans und -Kenner wohl nicht teilen, als ketzerisch oder Unfug beurteilen (wie eben die Mystik als Glaubensform, oder die “Kleine Mystik”). Mag sein, dass sie Recht haben. Das aber habe ich gelernt: Dass Mystik immer auch ein Stück weit Revolution bedeutet, und dass der Mystiker seiner eigenen Entwicklung unbedingt vertrauen sollte (solange sie nicht zum Schaden gereicht, und offen bleibt für sich ergebende Richtungsänderungen). Auch hier halte ich das “Leer-Werden” für notwendig, um (unerwartet) das zu erhalten, was hineinpasst, statt nur das Nachzubeten, was in Andere, “Anerkannte” hineinpasste. Dass es selben Urgrunds ist, darauf vertraue ich ohnehin.
Später wurde ich ein drittes Mal zerbrochen [5]. Spiritualität schützt davor nicht. Aber ich denke, dass ich ohne sie nicht überlebt hätte. Spiritualität flickt dich wieder zusammen. Und vielleicht hilft diese Ermunterung ja mal irgendjemandem: Wenn du deine, wirklich deine “Religion” gefunden hast [6], dann halte daran fest.
Zum Schluss
Zum Schluss möchte ich noch etwas erzählen, was höchst peinlich ist. Damals, nach dem “Bigbang”, wollte ich eine metareligiöse Gemeinschaft gründen, und ich schrieb sogar ein Buch [7]. Ich wusste nun, dass Gott kein konfessionelles Eigentum ist, hatte etwas erlebt, was die religiösen Trennungen der Menschen übersteigt – das war natürlich etwas ganz Neues auf der Welt -, und ich fühlte mich berufen. Dass es solche Gemeinschaften längst gab, und unzählige ähnlich berufene Apfelsinenkistenprediger in irgendwelchen Parks und Straßen der Welt derlei in die Menge rufen, wusste ich ja damals nicht. Ich hatte keine Ahnung… Zum Glück konnte ich bald erkennen, dass das eben keine außergewöhnliche Berufung war, was keine Enttäuschung brachte, sondern eine große Freude. Damit schließe ich den Kreis zum Anfang dieses Artikels, denn das ist eine der Grundaussagen dieses Textes (und auch dieses Blogs):
Das “Geschenk” der Mystik an einen Menschen ist kein Auserwähltsein von Gott vor eine Menge Anderer, sondern ein biologischer Zufall. Ja, das mag überspitzt sein. Ich bin kein Neurowissenschaftler, aber ich vermute (wie manche Neurowissenschaftler), dass die Befähigung zur Mystik im Gehirn grundlegend vorhanden ist. Nur so ist es für mich plausibel, dass einige Menschen von der Mystik ungefragt “überfallen” werden, andere sich die Mystik (z.B. durch Kontemplation oder Meditation) “erarbeiten” können. Vielleicht legt ein Meditierender durch lange Übung dieses “Strickmuster” im Gehirn frei, oder erstellt es erst (auch das wäre ja eine Befähigung), und bei einem anderen ist es “von Natur aus” bereits offenliegend oder fertig vorhanden. So wie alle Menschen von Natur aus Läufer sind, manche aber für einen Marathon lange trainieren müssen, anderen das “in den Schoß fällt”, und wieder andere lieber ihr Leben auf dem Sofa und im Auto verbringen, also gar nicht laufen wollen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
Meine Tante, die noch die Bombennächte im Krieg und die große Flucht erlebt hat, sagte mir einmal, dass sie keine mystische Erfahrung machen möchte, wegen des “Kontrollverlustes”. Ja, Mystik muss nicht etwas für jedermann sein. Wer aber von ihr “überfallen” wird, oder sie bewusst aufsucht, der sollte sich nicht von den zugegebenermaßen wundervollen und faszinierenden Worten eines Meister Eckhart oder Rumi darüber hinwegtäuschen lassen, dass sie jedem offensteht. Rumi war halt ein großer Liebender und ein großer Poet, und Eckhart war ein großer und verständiger Denker. Es kann nicht jeder ein großer Poet oder Denker sein oder werden. Aber Mystik ist nicht exklusiv, sie ist auch ohne Gedichte und ohne große Gedanken eine Wahrheit des Inneren, potentiell eines jeden Inneren, die von jedem gefunden, bewahrt und gelebt werden kann. Es geht dabei nicht um die ultimative Erkenntnis, sondern um dich, und damit um Alle und Alles.
Und in diesem Sinne kann ich mit dem Begriff der Gnade etwas anfangen: Es ist die Gnade, dass so etwas überhaupt möglich ist, ein Geschenk, das dauerhaft Freude bereitet, das trägt, immer wieder heilt, und die Geschöpfe mit der Schöpfung, Leben mit Leben verbindet.
Gott bevorzugt nicht einige Wenige. So ist er halt.
Ich bin Mystiker. Das habe ich mir nicht ausgesucht. Aber nun bleibe ich dabei. Das macht mich nicht automatisch zu einem guten Menschen, und nicht zu einem weisen Menschen. Ich bin nur ein kleines, dummes Menschlein, das manchmal von Gott gekitzelt wird.
Ich habe diesen Text in einem Rutsch herunter geschrieben, und werde ihn nicht mehr edititeren. Es ist so ein Post, bei dem ich mich sehr unwohl fühle, und es ist vielleicht ein Fehler, jetzt den Button “Publizieren” anzuklicken. Aber ich tue es.
[1] Im Laufe meines Lebens habe ich noch einige Male erleben müssen, wie effektiv die Psyche über lange Zeit etwas vor dem Bewusstsein verstecken kann, was in höchstem Maße verstörend wirkt, wenn es dann doch bemerkt wird. Wir sind in der Tat weniger Herr in unserem eigenen Hause, als wir meinen.
[2] Vielleicht, liebe Giannina – falls du das hier liest -, kommt daher mein Problem mit (und meine eher ablehnende Haltung gegenüber) der “Gottesfurcht”. Möglicherweise neue Leser hier können im Artikel Buddhas Zahnweh mehr dazu erfahren.
[3] Etwa so, wie auch Jill Bolte Taylor ihr Erleben schildert. Jemand, der solche Erfahrungen nicht selbst kennt, wird sich dieses Erleben unmöglich vorstellen können.
[4] Heute vermute ich, dass es das sein könnte, was die Derwische das “Schauen der Schönheit Gottes” nennen.
[5] Über das erste Mal berichte ich in dieser Geschichte nicht.
[6] Was auch durchaus innerhalb vorhandener Religionen möglich sein kann.
[7] In meiner Verblendung konnte ich mich nicht entblöden, es verschiedenen Verlagen anzubieten. Dennoch fand es ein Verlag gut. Zu meinem Glück passte es nicht in das Verlagsprogramm und blieb daher unveröffentlicht.

22 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
13. Januar 2012 um 17:04
klanggebet
lieber stefan,
.
immer wenn du mit dem publizierenbutton haderst weiss ich schon vorab dass ich lesegenuss haben werde – frag mich nicht warum das so ist
ich kann wohl nur danke sagen für diese einblicke, die in mir einfach nur bejahung auf den plan rufen.
dass wir uns über den begriff der gottesfurcht auseinandergesetzt hätten weiss ich gar nicht mehr. ich erinnere mich nur dass du mir dein unbehagen zum wort gnade mitteiltest. gnade verstehe ich übrigens auch als geschenk das allen zuteil wird, wenn auch in verschiedenen formen – sie hat nichts mit einer gönnerhaftigkeit oder auserwählung zu tun.
was nun die gottesfurcht betrifft, so kann ich mit dem begriff eben deshalb etwas anfangen, weil ich weiss dass die einbrüche des göttlichen ins leben eben zutiefst beängstigend sein können, vielleicht auf die weise die deine tante ansprach “kontrollverlust” aber auch auf jene andere art, die manchen dazu veranlasste, gott ein “tremendum” zu nennen – ich selbst habe ein erlebnis gehabt in dem furcht und “verzückung” gleichermaßen vorhanden waren – furcht weil dieser winzige einblick bereits so uferlos war, dass es alles in mir zutiefst erschütterte. deswegen denke ich heute oft dass das wort furcht zu unrecht in misskredit gekommen ist, und oft ist es ja direkte folge einer verniedlichung gottes, der einfach “lieb” ist, nicht wahr.
ich weiss freilich auch welches schindluder mit der gottesfurcht getrieben wurde, überall da, wo sie eben nicht die uferlosigkeit gottes beschrieb sondern die uferlose machtgeilheit religiöser oberhäupter die ihr volk klein halten wollen.
blablubb eigentlich wollte ich nur danke sagen für diesen schönen und sehr persönlichen text, und ja ein bisschen bedauern tu ich es schon dass dein buch nicht veröffentlicht wurde, denn ich kann mir nicht vorstellen dass es nicht lesenswert ist.
herzliche grüsse
giannina
13. Januar 2012 um 19:01
Stefan
Am Ende war es für mich, liebe Giannina, zumindest gut, um meine Selbstzweifel wieder aufzufrischen. Denn wer kann schon mit letzter Sicherheit sagen, ob die Mystik nicht doch einigen Auserwählten vorbehalten bleibt, ich selbst nur Pathologien meines Hirns aufsitze und mir alles schön rede. Daran glaube ich zwar nicht (und habe dafür meine Gründe), aber für möglich halten muss ich es.
Du machst mir immer wieder Freude, dafür danke ich dir.
So wie du von der Gottesfurcht sprichst, kann ich damit etwas anfangen. Zwar gab es für mich nicht eine Beängstigung, sondern zumindest einmal ein Verstörtsein, ein ziemliches Überfordertsein, aber so weit sind wir da vielleicht gar nicht auseinander (oder es liegt an meiner Angst-Biografie). So richtig passen möglicherweise auch meine Begriffe nicht. Möge die deutsche Sprache ein treffenderes Wort entwickeln.
Und auch deinem Gnadenbegriff stimme ich so zu. Kann sein, dass ich manchmal zu bestimmt ja oder nein sage… (Bitte um Verzeihung deswegen).
(Das Buch war wirklich Mist. Ich wusste ja nicht, was die Welt bereits alles gedacht hatte. Vielleicht einige wenige Grundgedanken, aber die äußere ich auch heute noch, verpacke sie meist bloß anders).
Meinen herzlichen Dank, liebe Giannina,
und liebe Grüße an dich!
14. Januar 2012 um 16:40
innesein
Lieber Stefan,
vielen Dank für dieses schöne Öffnen und Erzählen. Auch ich drücke oft den “Send-Button” und frage mich, ob es nicht falsch sein könnte, und doch habe ich es im Nachhinein noch kein einziges Mal bereut. Meine Erfahrung ist: Öffne dein Herz, dann fliegt dir mindestens genauso viel Öffnung und Liebe entgegen wie du im Moment des Schreibens gefühlt hast. Und falls nicht, ist es auch gut. Wenn wir mit anderen Menschen in “Kontakt” gehen, und das tun wir in unseren Blogs oder in Foren oder Mails, dann werfen wir Steinchen ins Wasser, die ihre Kreise ziehen. Das ist sicher ein möglicher Sinn in diesem Leben.
Was du von deinem Buch geschrieben hast… genauso ist es mir auch gegangen. Ich dachte auch erst, etwas nahezu Einmaliges erlebt zu haben und es Allen erzählen zu müssen. Inzwischen bin ich da auch etwas klüger geworden, und auch bescheidener. Aber ja: Mystik ist für Jedermann, und man weiß nie, wen und wann es “trifft”. Und was sollte es Anderes sein als Gnade… Und was könnte man Anderes empfinden als Dankbarkeit…♥
Was die Sache mit dem Gehirn betrifft, so bin ich der Meinung, dass mystische Erfahrungen sich das Gehirn “zurecht biegen”, es ändern sich auch die Gehirnströme mehr hin zu Theta-Wellen, die dann vorherrschender werden. Die Materie folgt dem Geist. So gesehen sollte wirklich bei Jedem immer alles möglich sein…
Danke für diesen wunderbaren Artikel! Und danke für dein schönes Herz!
Gabriele
15. Januar 2012 um 10:09
Stefan
Vielen Dank, liebe Gabriele, für deine lieben Worte.
Mein Dank galt in erster Linie deinen wunderbaren Gedanken an deine Mutter, aber auch für den “Schubs”, den du mir damit gabst, und der mich dies dann schreiben ließ.
Ja, was könnte man Anderes empfinden als Dankbarkeit…
Ganz liebe Grüße an dich!
14. Januar 2012 um 20:14
tom-ate
Lieber Stefan
Schön, dass du uns deine mystischen Erfahrungen und ihre Folgen für dein Leben so offen mitteilst. Ich glaube, in dem Punkt sind wir uns sicher einig, dass grundsätzlich jeder Mensch ein spirituelles Potenzial in sich trägt, dass Spiritualität eine natürliche Dimension menschlichen Erlebens ist oder zumindest sein könnte. Die einen werden von mystischen Erlebnissen “überfallen”, andere müssen sich diese, so sie das denn für erstrebenswert halten, “erarbeiten”. Und eben wieder andere wollen von diesem Potenzial gar nichts verwirklichen, weil sie vielleicht Angst davor haben oder weil ihr Weltbild dieses zu unterdrücken gedenkt. Ich selbst kenne nur ganz kleine mystische Überfälle, die man, wie du auch schön dargestellt hast, locker ins Unbewusste runterdrücken könnte, was ich aber eben nicht will. Ich arbeite mit diesen Phänomenen, seien sie noch so gering. Ein Problem für mich stellt die Unaussprechlichkeit dar. Ich hatte schon einige Male kurze Momente der Klarheit, absoluter Klarheit (eben die unzulängliche Sprache…), aber ich hätte nie zu sagen vermocht, was das jetzt genau war. In Sprache übersetzt, zerfällt es, wird gar banal. Zen-Buddhisten sprechen vom Großen Zweifel, den man da erlebe. Ich zweifle aber, ob mir dieser Begriff wirklich etwas sagt…
Danke, nicht nur für diesen Text, dein Blog ist für mich schon länger so etwas wie eine virtuell-spirituelle Tankstelle (Nun, verzeih mir bitte diese Metapher, aber ich kann’s nicht so mit den allzu romantisch-pathetischen Bildern, die üblicherweise an Spiritualität und Mystik kleben wie süßer Honigtau…).
Liebe Grüße
Tom
15. Januar 2012 um 10:29
Stefan
Lieber Tom,
wenn ich so zurückdenke, wie sich die Inhalte deines Schreibens im Laufe der Zeit entwickelt haben, würde ich sagen, du hast eine Veränderung durchgemacht. Natürlich kann das nicht mehr sein als ein Eindruck, der auch täuschen kann, da so ein Blog ja nur ein winziger Ausschnitt einer Persönlichkeit ist. Und in der Eröffnung deines neuen Blogs glaube ich einen weiteren Schritt zu erkennen. Deine Offenheit für deine mystischen Überfalle und die Thematik freuen mich sehr (du weißt, wie sehr ich deine Gedanken schätze).
Ja, die Sache mit der Sprache… Ich denke, wenn wir uns bewusst sind, dass sie immer unzulänglich bleibt für das Erleben, kann man durchaus auch immer wieder den Versuch einer Verwortung wagen. Das ist nunmal ein wichtiger Teil menschlicher Kommunikation. Und wo das Erleben eine gemeinsame Basis hat, werden solche Versuche auch nicht selten verstanden.
Dass es dir hier gefällt, freut mich sehr (und “Tankstelle” ist doch da ein schönes Bild).
Herzlichen Dank,
und ganz liebe Grüße an dich!
16. Januar 2012 um 07:34
tom-ate
Ja, lieber Stefan, diese Veränderungen sind wohl Tatsache. Alles ist im Fluß und wir selbst auch, vor allem wenn wir uns diesem Prozess öffnen.
LG
Tom
30. Januar 2012 um 21:19
metepsilonema
Ich habe einmal eine vergleichbare Diskussion über die Bezeichnung Künstler geführt (leider finde ich sie gerade nicht). Wenn ich darüber nachdenke stoße ich auf zumindest zwei Fragen: Was bedeutet eine bestimmte Bezeichnung für mich? Was ändert sich für mein Selbstverständnis, sollte ich sie benutzen? Und: Stehen diese Bezeichnungen nicht in einem Verhältnis zu anderen Menschen, hat es folglich vielleicht Sinn so genannt zu werden und sich nicht ausschließlich selbst so zu bezeichnen?
Ein Künstler ist Künstler, weil er Werke schafft, die rezipiert werden (sollen) — erst aus der Rezeption der Werke leitet sich die Bezeichnung Künstler ab, weil andere ihm diesen Status zuersprechen, weil seine Werke für sie “besonders” sind (ich verkürze das jetzt etwas).
Selbstverständlich kann man sich Künstler nennen um den Begriff zu dekonstruieren, ihm seine Aura zu nehmen, weil man provozieren will oder einfach der Meinung ist, ein Künstler zu sein und das auch sagen zu müssen — und natürlich spielen hier soziale Mechanismen herein. Aber wenn ich es zusammenstreiche, dann bleibt doch diese Spannung zwischen mir und den anderen, zwischen Fremd- und Selbstbezeichnung — die Bedeutung der Wörter “Mystik” und “Mystiker” (“Kunst” und “Künstler”) konstituiert sich doch in diesem Zwischenraum, als ein Prozess von erzählen und verstehen, von geben und nehmen.
31. Januar 2012 um 18:27
Stefan
Keine Frage: Das ist eine Ansicht, die vertreten werden kann, und ich danke dir, dass du diesen Gedanken hier einbringst.
Natürlich ist es manchmal gut, Begriffe selbst zum Inhalt der Kommunikation machen. In diesem Fall neige ich persönlich allerdings eher zum Pragmatismus.
Kunst beispielsweise ist für mich zunächst einmal ganz einfach ein Schaffen in der Absicht, etwas Künstlerisches zu schaffen. Die Legitimation der Verwendung des Kunstbegriffes ist für mich weder an die Bedingung der Kommunikation (Rezeption) des Geschaffenen, noch an eine Statusgewährung durch Dritte geknüpft (damit hätte ich im Übrigen schon aus geschichtlichen Gründen Probleme).
Und analog mache ich die Verwendung des Begriffes “Mystik” nicht davon abhängig, dass ihre Inhalte kommuniziert werden. Wenn jemand den Weg der Mystik geht, darf er sich für mich auch dann Mystiker nennen, wenn er z.B. mit niemandem darüber redet.
Weder Kunst noch Mystik sind schließlich für mich an die Bedingung des “Besonderen” geknüpft, auch wenn sie das immer wieder mal sind. Es geht nicht um Titel oder Status, und nicht um Aura oder Nimbus.
Wie gesagt, das ist nur meine Perspektive.
Meinen Dank an dich, und herzliche Grüße.
1. Februar 2012 um 16:31
metepsilonema
Kunst beispielsweise ist für mich zunächst einmal ganz einfach ein Schaffen in der Absicht, etwas Künstlerisches zu schaffen.
Gut, aber diese Bestimmung ist in hohem Maß tautologisch, was soll, was kann sie bedeuten?
Es stört mich nicht (grundsätzlich), ob sich jemand Künstler oder Mystiker nennt, obwohl mich das warum zu interessieren beginnt, sobald er sich dahingehend äußert, er es kommuniziert — es ist ja lehrreich über verschiedene Verständnisse zu sprechen oder zu schreiben.
Dem Nicht-Besonderen möchte ich insofern widersprechen, weil ich Kunstwerke oft dergestalt erfahre oder Mystik mit einem Erleben korrespondiert das ich nicht kenne (außer vielleicht in kleinsten Ansätzen), wie Du es oben z.B. beschreibst.
Ebenso Dank und herzliche Grüße!
1. Februar 2012 um 20:04
Stefan
Die Tautologie kann ich noch nicht erkennen. Ich kann etwas schaffen, z.B. einen Stuhl, weil ich nicht mehr stehen mag. Erst in der Absicht Kunst zu schaffen, schaffe ich Kunst (sofern ich das Ergebnis selbst als solche annehme).
Den Begriff “besonders” kann ich im Sinne einer Häufigkeitswahrnehmung annehmen, möchte ihn jedoch nicht mit einer (Be-)Wertung verknüpfen. (Das hat nichts damit zu tun, dass nicht auch ich manche Kunstwerke hoch bewerte, andere nicht. Das ist aber subjektiv, und auch das subjektiv von mir geringer bewertete Kunstwerk kann dennoch Kunst sein.)
Liebe Grüße an dich!
2. Februar 2012 um 14:53
metepsilonema
Nein, das glaube ich nicht: Man muss keinen Begriff von Kunst haben um welche zu schaffen. Erstens, weil wahrscheinlich nicht alle Zeiten unseren oder überhaupt einen Begriff von Kunst kannten; dann weil die Selbstverständnisse einmal andere waren: Jemand der sein Talent als von Gott geschenkt ansah, wird sich vielleicht nicht als Künstler bezeichnen wollen; und weil ich glaube, dass ein Kunstwerk sich erst in der Rezeption als solches ausweisen wird, es benötigt notwendiger Weise Betrachter, Hörer, Leser, die sich zu dem Werk in einer bestimmten Weise verhalten (es ist sehr interessant, welche verschiedenen Deutungen ein literarischer Text zulässt, oft welche, die der Autor nicht berücksichtigt hat und konnte — d.h. ein Schöpfer besitzt keine Deutungshoheit über sein Werk: Die Interpretation ist die Wahrheit des Kunstwerks und seine Offenheit entscheidet – sozusagen – über deren Quantität).
Zur Tautologie: Ein Mann ist ein männlicher Mensch — vielleicht ein vergleichbarer Satz. Wenn ich kein Verständnis davon habe, was ein Mann ist oder ich annehmen muss, dass derjenige, mit dem ich spreche ein anderes als ich besitzt, dann kann ich, wenn überhaupt, nur sehr unzureichend verstehen was er eigentlich meint, weil sich das “männlich” (die nähere Bestimmung von Mensch) sich von Mann herleitet und gleichzeitig benutzt wird um ihn näher zu beschreiben.
Ich glaube schon, dass es etwas wie Könnerschaft gibt, die sich nicht im rein Subjektiven verliert (man kann schon sagen, wie jemand handwerklich mit seinem Instrument umgehen kann; über die Güte einer Interpretation lässt sich dann aber noch immer trefflich diskutieren) — aber darüber muss man nicht streiten.
2. Februar 2012 um 19:43
Stefan
An der Musikhochschule hat mich mein Kompositionslehrer mal gebeten zu erläutern, warum ich mein Stück, mit dem wir gerade am Klavier saßen, “Epitaph” überschrieb. Das habe ich nicht getan, wollte so etwas immer dem Hörer überlassen. Mein Lehrer fand das dumm von mir. Er hatte Recht, und ich blieb und bleibe bei meiner Dummheit.
Ich kann dir folgen, denke ich, deine Sicht respektieren. Doch mein Anliegen ist, der Mystik den Nimbus der Exklusivität zu nehmen. Dein Anliegen ist es, scheint mir, diesen zu bewahren. So haben wir zwei Perspektiven, die möglicherweise in einer “höheren” Perspektive nur zusammen “wahr” sind. Ich danke dir für deine Gedanken.
3. Februar 2012 um 11:25
metepsilonema
Ich finde es schön, das dem Hörer zu überlassen, es geht ja nicht darum jemand zu erklären wie er eine Komposition verstehen soll (das meinte ich oben eigentlich).
Ich glaube, dass wir uns missverstehen: Mystische Erfahrungen und damit auch einen mystischen Weg (im erfahrenden Sinn) gehen, steht sicherlich jedem offen. Wenn wir aber heute von Mystikern sprechen, dann ist damit oft jemand gemeint, der diese Erfahrungen in literarischer Form verarbeitet oder gedanklich systematisiert hat; das kann oder will nicht ein jeder (deswegen bin auch beim Begrifflichen und Tautologischen hängen geblieben — ich weiß ja nicht von Beginn an was Du unter Mystik, mystischem Weg oder Kunst, etc. verstehst).
3. Februar 2012 um 13:03
metepsilonema
Ein Nachtrag noch: Erschafft nicht die Qualität mystischer Erfahrung den Nimbus immer wieder neu? Tut das nicht auch Deine Rede oben, z.B:
In der folgenden Zeit war ich über Monate wie aufgerissen und übermäßig voll von Empathie und Liebe. Es gab keine Filter und keine Schutzschilde mehr. Es war mir nicht einmal mehr möglich, im Fernsehen die Nachrichten anzusehen. Jede Kleinigkeit von irgendwelchem Leid zerriss mich zutiefst, ich brach in Tränen aus und musste fortlaufen. All diese Schmerzen der Menschen und Tiere waren meine Schmerzen.
Muss das nicht jede Rede, außer dem Schweigen vielleicht, die darüber wahrheitsgetreu zu berichten versucht?
3. Februar 2012 um 18:21
Stefan
Nun verstehe ich dich besser. Danke dir dafür und sorry wegen meiner Schwerfälligkeit. Dass eine äußernde Verarbeitung oder gedankliche Systematisierung notwendig ist, damit man von einem Mystiker sprechen kann, liegt nahe; aber festlegen möchte ich das nicht. Im Fall der gedanklichen Systematisierung wäre das von außen ja durch andere auch nicht feststellbar, wenn die Gedanken nicht geäußert würden. Und bei der Begriffsanwendung geht es ja um das “von außen”.
Was den Nachtrag bzw. Nimbus betrifft: Das mag sein, dass das erfolgen kann (soweit du das Kommunikative meinst). Beabsichtigen möchte ich das aber nicht.
4. Februar 2012 um 11:07
metepsilonema
Naja, Schwerfälligkeit: Sprache ist selten eindeutig, da ergeben sich verschiedene Leserichtungen wie von selbst.
Wenn Du jemand als Mystiker verstehst, der erfährt und einen Weg geht, ist das völlig in Ordnung und sicherlich Deiner erfahrenden Perspektive geschuldet. Bei mir ist es insofern anders, da ich mit Mystik zuerst und im Wesentlichen auf schriftlichem Weg konfrontiert wurde. — Wir könnten zu dem Schluss kommen, dass unsere unterschiedlichen Blickwinkel automatisch entsprechende Begriffsverständnisse mitbringen, was eigentlich kein Problem darstellt, ja sogar gut ist, solange man sich darüber Klarheit verschafft und von einander lernt.
Ich meinte das Kommunikative, ja, und ich denke wir sind einig darin, dass Mystik nicht mit Exklusivität gleichzusetzen ist. Das Esoterische, Geheimnisvolle und Besondere wird sie m.E. erst dann loswerden, wenn nahezu jeder Mystiker geworden ist und die mystische Erfahrung kennt, da sie kaum mit dem Verstand gefasst und nur schwer zu kommunizieren ist.
4. Februar 2012 um 14:51
Stefan
Ich habe in deinem Blog deine Gedanken zu Begriffen/Worten verfolgt… Ja. Danke für den Austausch, und die Annäherung.
4. Februar 2012 um 15:46
metepsilonema
Bitte, gerne.
3. Februar 2012 um 16:06
Ch.
Exklusives der Mystik kann ich nicht erkennen. Ich hatte 2 mystische intensive Erlebnisse in meinem Leben. Nach dem 2.Erlebnis schwebte ich ein Jahr lang emotional über den Wolken. Was bleibt ist eine Sehnsucht, aber auch die Erkenntnis, dass das , was ich denke, nicht entscheidend ist, d.h. ich bin religionslos jedoch tief in der Hand des “Universums”. Ich kann nicht viel sagen. Ich bin kein Dichter, kein Maler, kein Musiker.Ich bin sprachlos und allein.Mit besten Grüßen.
3. Februar 2012 um 16:51
Ch.
Zusatz: Allein mit meinen Ansichten.
3. Februar 2012 um 18:28
Stefan
Irgendwie hast du damit aber viel gesagt. Jedenfalls für mich. Ich freue mich sehr, dass du dein Erleben und deine Sicht hier berichtest. Vielen Dank!